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Der Meru-Nationalpark ist wohl der ursprünglichste und geografisch vielfältigste Park Kenias. Auf über 870 Quadratkilometern erstreckt sich eine Landschaft, die von 13 permanenten Flüssen geprägt ist, die sich durch rotlehmige Ebenen, Doumpalmenwälder und dichte tropische Dschungel ziehen. Dieser Park ist die spirituelle Heimat des afrikanischen Naturschutzes und wurde berühmt als der Ort, an dem George und Joy Adamson Elsa die Löwin wieder in die Wildnis entließen.
Die Tierwelt: Meru ist Heimat der „Big Five“. Er verfügt über ein eigenes 44 Quadratkilometer großes Nashorn-Schutzgebiet und ist damit einer der besten Orte in Kenia, um sowohl Spitzmaul- als auch Breitmaulnashörner zu sehen.
Die „Northern Specials“: Halten Sie Ausschau nach einzigartigen Arten wie der Netzgiraffe, dem Grevy-Zebra, dem Somali-Strauß und dem Kleinen Kudu.
Ein privates Erlebnis: Da Meru weniger besucht wird als die südlichen Parks, genießen Sie Tierbeobachtungen oft ohne andere Fahrzeuge in Sichtweite – für ein echtes Gefühl von Abgeschiedenheit.
Der Meru-Nationalpark ist ein dynamisches Ökosystem, das sich im Laufe des Jahres auf wunderbare Weise verändert und unabhängig von der Reisezeit einzigartige Erlebnisse bietet:
Die üppige Erneuerung: Nach den Regenfällen schwellen die 13 Flüsse an und der Park verwandelt sich in ein üppiges, smaragdgrünes Paradies. Dies ist die beste Zeit für Vogelbeobachtungen, da Zugvögel eintreffen, und die Luft ist außergewöhnlich klar und bietet atemberaubende Ausblicke auf die nahegelegenen Nyambene-Hügel.
Der Raubtierzyklus: Wenn das lange Gras zu goldenem Stroh wird, öffnet sich die Landschaft und bietet hervorragende Sicht, um Großkatzen aufzuspüren. Raubtiere versammeln sich oft an den Flussufern, wo sich lebensentscheidende Dramen abspielen, wenn Pflanzenfresser zum Trinken kommen.
Die Hochkontrast-Saison: Während der trockeneren Phasen steht der rote vulkanische Boden in starkem Kontrast zum tiefen Grün der Flusswälder. Dies ist eine beliebte Zeit für Fotografen, da sich die Tierwelt an den dauerhaften Wasserstellen konzentriert und leicht zu finden ist.
Nashorn-Schutzgebiet-Tracking: Besuchen Sie das streng geschützte 44 km² große Schutzgebiet. Aufgrund des Geländes des Parks gelingen Ihnen häufig beeindruckende Nahaufnahmen dieser bedrohten Giganten.
Die „Born Free“-Pilgerreise: Besuchen Sie die Grabstätte der Löwin Elsa sowie den Standort von George Adamsons ursprünglichem Camp und tauchen Sie in die Geschichte ein, die den globalen Naturschutz für immer verändert hat.
Flusssafaris: Erkunden Sie die Ufer der Flüsse Tana und Rojewero. Beobachten Sie Flusspferde beim Suhlen und riesige Krokodile beim Sonnenbaden, und halten Sie Ausschau nach der seltenen Pel-Fischeule.
Adamson-Wasserfälle: Unternehmen Sie einen geführten Ausflug zu diesen eindrucksvollen Stromschnellen, wo der Tana-Fluss durch einen engen Felskanal gepresst wird. Ein kraftvoller Ort für ein Picknick und Fotografie.
Vogelbeobachtungs-Expeditionen: Mit über 400 Arten, darunter der seltene Peters Finfoot und verschiedene Eisvögel, ist Meru ein erstklassiges Ziel für Vogelbegeisterte.
Sundowner auf den Kopjes: Beenden Sie Ihren Tag auf einer der felsigen Erhebungen des Parks (Kopjes) und beobachten Sie bei einem kühlen Getränk in der Hand den Sonnenuntergang über dem weiten Horizont—ein charakteristisches Mufasa-Erlebnis.
Nachtpirschfahrten: (Über ausgewählte Lodges verfügbar) Entdecken Sie die nachtaktiven Bewohner von Meru, von jagenden Leoparden bis hin zum neugierigen Karakal.